Projekte der Schulsozialarbeit, aufgelistet nach Jahrgangsstufen
Die folgende Übersicht zeigt die Projekte der Schulsozialarbeit, die im Schuljahr 2025/26 nach Jahrgangsstufen stattgefunden haben. Sie dient als Orientierung dafür, welche Projekte voraussichtlich auch im kommenden Schuljahr wieder angeboten werden. Da sich das Angebot im Laufe eines Schuljahres verändern kann und neue Projekte hinzukommen oder andere entfallen, liegt für das Schuljahr 2025/26 derzeit noch keine vollständige Übersicht vor. Diese kann erst zum Ende des jeweiligen Schuljahres eingesehen werden.
5. Jahrgangsstufe
Kennenlernstunde - Schulsozialarbeit
Zu Beginn des Schuljahres besucht die Schulsozialarbeit alle 5. Klassen. Durch Kennenlernspiele und gemeinsame Übungen wird das soziale Miteinander gestärkt. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler die Angebote, Aufgaben und Räumlichkeiten der Schulsozialarbeit kennen.
Klassenschatz – goja und IMMA e.V.
Das dreitägige Projekt findet in einer ausgewählten Klasse in Kooperation mit der Fachstelle goja um IMMA e.V. statt. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktlösung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei sowohl gemeinsam als auch zeitweise in geschlechtsspezifischen Gruppen.
Webinar Cybermobbing - Law4School
In einem altersgerechten Webinar setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Cybermobbing und „Recht am eigenen Bild“ auseinander. Rechtliche Grundlagen werden anhand von Beispielen aus dem Alltag erklärt.
Jugendbeamte stellen sich vor - Polizeiinspektion 41
Die Jugendbeamten der Polizeiinspektion 41 München Laim besuchen die Klassen, stellen ihre Arbeit vor und beantworten Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Ferienfreizeit - Schulsozialarbeit
In den Faschingsferien fand an zwei Tagen eine freiwillige Ferienfreizeit für die 5. Klassen statt. Gemeinsame Ausflüge, Spiel- und Freizeitangebote förderten Gemeinschaft, Spaß und soziales Miteinander.
6. Jahrgangsstufe
Zammgrauft – Schulsozialarbeit und Jugendbeamte
Im Projekt „Zammgrauft“ beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in Übungen und Rollenspielen mit Themen wie Gemeinschaft, Vertrauen und Zivilcourage. Außerdem werden unterschiedliche Formen von Gewalt und Mobbing thematisiert sowie Möglichkeiten zur Konfliktlösung erarbeitet.
Webinar Cybermobbing - Law4School
Das Webinar vertieft die Themen Cybermobbing und „Recht am eigenen Bild“. Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche rechtlichen Folgen digitales Fehlverhalten haben kann und wie sie sich sicher und verantwortungsvoll im Internet bewegen.
7. Jahrgangsstufe
Webinar Cybermobbing - Law4School
Aufbauend auf den vorherigen Inhalten aus der fünften Jahrgangstufe werden Themen wie Hate Speech, strafbare Inhalte im Internet und der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien behandelt. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für Risiken im digitalen Raum zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken.
8. Jahrgangsstufe
Workshop „Liebe + Sexualität“ - Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen München
Im vierstündigen Workshop setzen sich die Schülerinnen und Schüler – orientiert an den Lehrplänen der bayerischen Landesregierung sowie den Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – mit folgenden Themen auseinander:
körperliche und seelische Veränderungen in der Pubertät
Liebe, Freundschaft und Sexualität
Beziehungen und Verantwortung
Verhütung und Schutzmöglichkeiten
Ziel des Workshops ist die Förderung eines verantwortungsbewussten und respektvollen Umgangs miteinander sowie die Möglichkeit, Fragen zu Liebe, Sexualität und persönlicher Entwicklung in einem geschützten Rahmen zu thematisieren.
Sicher unterwegs – IMMA e.V. und goja
Im zweistündigen Workshop beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Themen:
frühzeitiges Erkennen und Vermeiden von Gefahrensituationen
selbstbewusstes Auftreten und Wahrnehmen eigener Grenzen
Einsatz der Stimme in bedrohlichen Situationen
gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien
Hilfsangebote bei Gewalterfahrungen
Der Workshop vermittelt praktische Strategien für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und auf Veranstaltungen.
FreD:School - Prop e.V.
Im Rahmen der Suchtprävention finden fünf Schulstunden pro Klasse statt. Das Angebot „FreD:School“ unterstützt Jugendliche dabei, sich mit ihrem Konsumverhalten und ihrer Lebenssituation auseinanderzusetzen. Thematisiert werden unter anderem:
Wirkungen und Risiken von Drogenkonsum
rechtliche und strafrechtliche Folgen
Reflexion des eigenen Konsumverhaltens
Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote
9. Jahrgangsstufe
Respektvolle Beziehungen – IMMA e.V.
In drei Schulstunden setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Gewalt in Partnerschaften sowie mit respektvollen Beziehungen auseinander. Themenschwerpunkte sind:
Formen und Folgen von Gewalt in Beziehungen
Warnsignale und persönliche Grenzen
respektvoller Umgang in Partnerschaften
persönliche und professionelle Hilfsmöglichkeiten
Aktiv gegen Diskriminierung und Frauenfeindlichkeit - Gesellschaftswissenschaftliches Institut München e.V.
Im Projekt setzen sich die Schülerinnen und Schüler einer ausgewählten 9. Klasse sechs Schulstunden lang mit Diskriminierung, Sexismus, Extremismus und frauenfeindlichen Einstellungen auseinander. Ziel ist die Förderung eines respektvollen und demokratischen Miteinanders.
10. Jahrgangsstufe
FreD:School - Prop e.V.
Auch in der 10. Jahrgangsstufe findet das Präventionsangebot „FreD:School“ mit fünf Schulstunden pro Klasse statt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit folgenden Themen auseinander:
Wirkungen und Risiken von Drogenkonsum
rechtliche Konsequenzen
Reflexion des eigenen Konsumverhaltens
Hilfs- und Beratungsangebote
Sichere Wiesn - IMMA e.V.
Zu Beginn des Schuljahres findet eine Aufklärungsstunde in geschlechtergetrennten Gruppen statt. Das Projekt informiert über sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen auf dem Oktoberfest sowie über Möglichkeiten, sich selbst und andere zu schützen.
Die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen* und Frauen*“ wird seit vielen Jahren von AMYNA e.V., IMMA e.V. und dem Frauennotruf München getragen. Ziel ist es, Mädchen* und Frauen* für Gefahrensituationen zu sensibilisieren und gleichzeitig Hilfsangebote bekannt zu machen.